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Samstag, 24. Juni 2017
Bremerhavens Parkhäuser als Schauplatz für großes Videoüberwachungsprojekt Drucken E-Mail

Bremenhavens Parkhäuser als Schauplatz für großes VideoüberwachungsprojektIn Bremerhaven ist das Parken sicherer geworden. Das gilt seit Anfang 2009 zumindest für die Parkhäuser Theatergarage, Rampenstraße, Columbuszentrum und Havenwelten. Anlass für die Konzeption einer neuen Videoüberwachungsanlage war der Neubau des Einkaufzentrums „Havenwelten“ mit mediterranem Flair am Alten Hafen. Ein weiterer Neubau in der Nähe des Columbuszentrums, die Theatergaragen, sollten ebenfalls mit Videokameras ausgestattet werden.

Besondere Herausforderung war, die Leitstelle ins Parkhaus der Havenwelten zu verlegen und die bestehenden Kameras ins neue Videosystem zu integrieren. Ein netzwerkbasierendes System als virtuelle Kreuzschiene bietet bei späteren Erweiterungen durch Kameras und Bedienplätze die entsprechende Flexibilität. Die Parkhäuser sind bis zu einem Kilometer Luftlinie von der neuen Leitstelle entfernt. Eine leitungssparende Lösung zwischen den Parkhäusern war hier wünschenswert. Auch die Aufschaltung weiterer Parkhäuser war für die Produktentscheidung ausschlaggebend.

Die Städtische Wohnungsgesellschaft Bremerhaven mbH hat sich für das System Endura von Pelco entschieden, für das die MHM Electronic GmbH zertifizierter Partner ist. Sie unterstützte das Ingenieurbüro Wiedenroth und Siebert bei Netzwerkplanung und Projektierung. Errichter war die örtliche Firma Elektro Sasse.

Im Parkhaus Havenwelten wurden unter anderem 64 Farbkompaktkameras mit integrierten Sanyo-Motorzoomobjektiv vom Typ VCC-XZ300P installiert. Hier war die einfache Einstellung der Kameras mit dem Bediengerät VAC-70 via Koaxialkabel ausschlaggebend. Die vorhandenen Analogkameras wurden über Videoencoder vernetzt. Hochleistungs-Videonetzwerkserver, die bis zu 48 Kameras in voller PAL-Auflösung mit jeweils 25 Bilder pro Sekunde aufzeichnen, dokumentieren das gesamte Geschehen. Die RAID-5-Absicherung der Aufzeichnungen erhöht die Sicherheit gegen Datenverlust. Um eine möglichst lange Historie zu dokumentieren, reduziert das System nach einer festen Zeit die Aufnahmen auf zwei Bilder pro Sekunde je Kamera und stellt den freigewordenen Speicherplatz dem System zur Aufzeichnung wieder zur Verfügung.

Eine Leitstelle mit einem ökonomischen intuitiven Arbeitsplatz ermöglicht dem Nutzer eine fast selbsterklärende Bedienung. Das Pelco-Bediengerät KBD5000 vereinigt die Ansteuerung der Aufzeichnung sowie Bedienung der virtuellen Kreuzschiene und Steuerung von PTZ-Kameras auf einzigartige Weise miteinander. Eine Monitorwand aus zweimal drei Monitoren und zwei Arbeitsmonitoren vom Typ GD-19L1G von JVC gewährleisten brillante Bilder. Auf der Videowand werden wahlweise ein Vierfach- beziehungsweise ein Vollbild als Livestream oder Wiedergabe dargestellt. Wichtig war bei dem System das beliebige Erweitern der Monitorwand und die Aufschaltung weiterer videoüberwachter Objekte.

http://www.visicom.de 

Quelle: SECURITY insight - Portal für Sicherheits-Entscheider 29.05.2009



 

 

 
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